Gemeindebrief (barrierefrei)

I/2026 Neues Jahr, neues Glück?

Inhalt

Geistliches Wort

Einsamkeit geht uns alle an

Was machst du, wenn du dich einsam fühlst?

Einsamkeit in der Bibel

Einsamkeit hat viele Gesichter

Ausnutzen von Einsamkeit – wer profitiert?

Auf einen Cappuccino mit

Die stille Krise der Vereinzelung 

Kontakte finden über soziale Medien und Apps

Gemeinsam statt einsam – bei uns ist immer etwas los!

Buchvorstellung

Die Reise zur neuen Gemeinde nimmt Fahrt auf

Gemeinsam Kirche gestalten: Neues aus dem Presbyterium 

Vom Traum zum Raum: Unser neuer Jugendraum 

Wir feiern Konfirmation

 

 

 

Geistliches Wort

 

„Denn ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Mt, 28,20)

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht kennen Sie diese Momente, wenn man nach einem vollen Arbeitstag oder einem trubeligen Nachmittag nach Hause kommt und plötzlich ist es still. Vielleicht zu still. Oder man sitzt unter Menschen und hat trotzdem das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören. Einsamkeit schleicht sich oft leise ein und hat verschiedene Gesichter.

Einsamkeit begegnet uns auch in der Bibel: Sei es David auf der Flucht, Elia in der Wüste oder Jesus bei der Kreuzigung, wenn er ausruft „Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?. Und doch steht über all dem eine Zusage, die trägt und uns schon bei der Taufe zugesagt wird: „Ich bin bei euch alle Tage. Gott bleibt auch dann, wenn wir ihn nicht sofort spüren, und ist auch da, wenn es um uns herum leise ist.

Einsamkeit zieht sich durch alle Altersstufen und Lebensphasen. Sie zeigt uns, wie wichtig uns andere Menschen sind und wie sehr wir auf echte Begegnung angewiesen sind. Vielleicht ist sie manchmal auch ein kleiner Anstoß, wieder mehr aufeinander zuzugehen, mal anzurufen, Zeit miteinander zu verbringen.

Pfingsten erinnert uns auch daran, dass Gottes Geist verbindet: Menschen, die sich fremd sind, finden zueinander, verstehen sich, kommen ins Gespräch. Pfingsten ist das Gegenbild zur Einsamkeit: ein Fest der Gemeinschaft.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Menschen um sich haben, mit denen Sie sich verbunden fühlen und immer wieder kleine Momente erleben, in denen Nähe spürbar wird.

 

Johanna Nolte

(Presbyterin in der Friedenskirchengemeinde)

 

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Einsamkeit geht uns alle an

 

Eine im Februar 2026 veröffentlichte Studie der Vodafone Stiftung hat Einsamkeit bei jungen Menschen untersucht und zeigt: Einsamkeit ist längst kein Randthema mehr. Fast die Hälfte der 14- bis 20-Jährigen fühlt sich zumindest manchmal einsam und viele erleben Einsamkeit nicht nur als persönliches Gefühl, sondern als gesellschaftliches Problem. Gleichzeitig wünschen sich die meisten vor allem eines: echte Begegnungen im Alltag.

Doch Einsamkeit betrifft nicht nur junge Menschen. Sie begegnet uns in unterschiedlichen Lebensphasen und oft leise: zwischen vollen Terminkalendern, digitalen Kontakten und fehlender Nähe.

Dieser Gemeindebrief beleuchtet das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln: Wir fragen, was hilft, wenn man sich einsam fühlt, entdecken Einsamkeit in biblischen Geschichten, schauen auf gesellschaftliche Entwicklungen und auch darauf, wer Einsamkeit für sich nutzt. Außerdem stellen wir Möglichkeiten vor, neue Kontakte zu knüpfen, und zeigen, welche Angebote unsere Gemeinde bereithält.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit, wieder alte Bekannte zu treffen oder neue Kontakte bei Veranstaltungen der Gemeinde zu knüpfen!

Johanna Nolte

 

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Was machst du, wenn du dich einsam fühlst?

 

Wir haben Menschen aus unserer Gemeinde gefragt, wie sie mit Einsamkeit umgehen und was sie dagegen machen.

 

 

Das Gefühl von Einsamkeit bringt mich manchmal dazu zu denken, ich könnte etwas falsch gemacht haben. Doch wenn ich dann daran zurückdenke, welche wunderbaren Menschen ich kennengelernt habe und wie herzlich ich auch in dieser Gemeinde empfangen wurde, wird mir klar: Einsamkeit ist vorübergehend.

Auch kreative Beschäftigungen sind für mich ein wichtiger Bestandteil meiner mentalen Gesundheit geworden. Wenn ich zum Beispiel zeichne, kann ich in diesem Hobby richtig aufgehen und merke, dass Einsamkeit ein Gefühl ist, was ich auch alleine überwinden kann, indem ich mir selbst Gesellschaft leiste.

Laura Hilbert

 

Ich habe mir ein Ehrenamt gesucht, um darin Gemeinschaft zu finden. Ich muss ins Tun kommen und aktiv werden, um nicht einsam zu sein.

Lisa

 

Oft waren Situationen, in denen ich mich einsam gefühlt habe, auch Angstmomente, wie eine Höhle ohne Ausgang. Ich nehme dann alle Kräfte zusammen, um die Situation zu lösen. Auch nutze ich bewusst Einsamkeit, um über meine Situation nachzudenken.

Peter Ohly

 

Wenn ich mich einsam fühle, arbeite ich etwas. Ich gehe in den Garten oder mache etwas im Haushalt. Oder ich kümmere mich um andere, um Nachbarn oder Alleinstehende. Ich bemühe mich, aktiv zu sein, um das Einsamkeitsgefühl zu überwinden.

Maike Grabs

 

Kurz nach der Wende zogen wir nach Görlitz, eine graue Stadt mit verfallenen Häusern, in denen mehr Ratten wohnten als Menschen. Da mein Mann stets auf Reisen war und die Kinderschar in Berlin geblieben, war ich unendlich einsam. Am Sonntag besuchte ich den Gottesdienst in der Peterskirche. Die Liturgie war wie in meiner Heimatkirche. Mir ging das Herz auf vor Freude: Gott ist eben doch überall! Man merkt es nicht direkt.

Was ich mache, wenn ich mich einsam fühle?

Kirchenbesuch, telefonieren, Sudoku lösen, schöne Musik hören, gutes Buch lesen, TV gucken mit Heimtrainer, Schokolade essen, einen Whisky trinken, mich verabreden, eine kleine Radtour, einen Spaziergang, Tagebuch oder Geschichten schreiben.

Frauke Wollenweber

 

Ich finde es nicht schön, wenn die langen Sommerferien sind und gehe lieber in die Schule. Dann hoffe ich, dass meine Eltern mit mir etwas unternehmen und die Ferien schnell vorbei gehen.

Adam, 9 Jahre

 

Die Pause auf dem Pausenhof finde ich nicht gut. Manchmal habe ich niemanden zum Spielen, wenn mein Freund nicht da oder krank ist. Ich fange dann an, mit dem Ball zu spielen oder ein anderes Spiel zu spielen.

Daniel, 10 Jahre

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Einsamkeit in der Bibel

 

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.

So, liebe Gemeinde, steht es schon am Anfang der Bibel in der Schöpfungsgeschichte (1. Buch Mose 2, 18). Gott sagt diese Worte und macht dem Menschen, hebräisch Adam, ein Gegenüber in Gestalt der Eva. Gott will gelingende Gemeinschaft für seine Menschen. Und so ist Gemeinschaft eines der großen Themen im Alten und im Neuen Testament.

Einsamkeit als menschliche Grunderfahrung

Aber die Bibel berichtet auch immer wieder über Einsamkeitserfahrungen von Menschen.

Josef (1. Buch Mose) wird von seinen Brüdern verkauft und muss sich allein in einem fremden Land zurechtfinden.

Elia (1. Könige 19) zieht sich zum Sterben in die Wüste zurück, weil er das Gefühl hat, mit seiner Mission gescheitert und allein übrig geblieben zu sein mit seinem Eifer für Gott.

Hiob durchlebt verschiedene Formen der Einsamkeit. Zunächst bleibt er allein zurück, weil er alles, was ihm einmal gehörte, verlor und seine Familie stirbt. Freunde kommen, um ihn zu trösten, aber sie verstehen ihn nicht, was ihn auch einsam zurück lässt in seinem großen Kummer.

In den Psalmen erzählen Menschen immer wieder von ihrer Einsamkeit, dem Gefühl von allen Menschen und sogar von Gott verlassen zu sein.

Der Gelähmte am Teich Bethesda (Johannes 5), wo es von Menschen wimmelt, erklärt Jesus, warum er schon 38 Jahre vergeblich auf Heilung wartet, mit dem Satz: „Herr, ich habe keinen Menschen.“

Jesus erlebt im Garten Gethsemane, dass seine Jünger immer wieder einschlafen, obwohl er sie bittet, wach zu bleiben und mit ihm und für ihn zu beten. Seine Einsamkeit gipfelt in dem Schrei am Kreuz „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Markus 15, 34). Ein Klageruf, der schon in Psalm 22 ausgesprochen wird.

 

Gott bleibt an der Seite der Einsamen

Immer wieder wird aber auch deutlich, dass Gott für die Einsamen da sein möchte.

Wenn Menschen wie Abraham und Mose allein aufbrechen in unbekanntes Land, dann versichert Gott, dass er sie nicht allein lässt und mitgeht.

Auch in Psalm 23 ist der/die Betende davon überzeugt, dass Gott an der Seite bleibt, auch wenn es durch finstere Täler geht.

Im Psalm 68,7 heißt es: „Gott gibt den Einsamen ein Zuhause.“

Und den Propheten Jesaja stärkt Gott für seinen schwierigen und oft einsamen Weg mit den Worten: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott.“ (Jesaja 41,10)

Bei Matthäus 28, 20 steht die Zusage Jesus Christi „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“, die wir als Christ*innen bei der Taufe alle mit auf unseren Lebensweg bekommen.

In Hebräer 13,5 erinnert der Verfasser die Christen an Gottes Zusage: „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“

 

Freiwillige Einsamkeit

Einsamkeit wird aber von Menschen in der Bibel und von Jesus auch immer wieder freiwillig gewählt. Jesus sucht die Einsamkeit in der Wüste (Matthäus 4) oder an verlassenen Orten, um zur Ruhe zu kommen und sich zu besinnen, was sein Weg ist.

Die Bibel differenziert also zwischen Einsamkeit, die positiv genutzt wird, und Einsamkeit, die negativ als Abspaltung von der Gemeinschaft empfunden wird. In dieser negativen Einsamkeit will Gott uns besonders nahe sein.

Stefanie Graner

 

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Einsamkeit hat viele Gesichter

 

Im November 2025 habe ich an der Tagung der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie zum Thema Einsamkeit teilgenommen. Hierbei wurde das Thema Einsamkeit aus theologischer, philosophischer, soziologischer und psychologischer Sicht betrachtet.

Es waren für mich sehr lehrreiche Tage mit vielen verschiedenen Aspekten des Themas Einsamkeit.

 

Einsamkeit gehört zum Leben dazu

 

Alle Referent*innen waren sich einig, dass Einsamkeit zur menschlichen Existenz gehört. Einsamkeit ist ein menschliches Gefühl, das signalisiert, dass etwas fehlt, wie zum Beispiel auch bei den Gefühlen Hunger, Durst oder Müdigkeit.

Das Gefühl Einsamkeit macht spürbar, dass Beziehungen fehlen.

Während das Alleinsein freiwillig geschehen kann, um zur Ruhe zu kommen oder Klarheit zu gewinnen, ist die Einsamkeit unfreiwilliges Alleinsein.

Das Empfinden von Einsamkeit soll uns zum Handeln bewegen, damit wir wieder in Beziehung treten. Gerade zu Beginn der menschlichen Entwicklung war Einsamkeit lebensgefährlich. Getrennt von der eigenen Gruppe konnten Menschen am Beginn der Evolution schnell zu Opfern werden. Die Einsamkeit zu empfinden, war der erste Schritt auf dem Weg, sich wieder in Sicherheit zu bringen.

 

Im Laufe der menschlichen Entwicklung, insbesondere seit der Industrialisierung, veränderte sich unsere Lebenswelt zusehends, weil gerade in den großen Städten das Leben anonymer wurde.

Auch in der Gegenwart leben und arbeiten immer mehr Menschen allein, was zu unterschiedlichen Formen von Einsamkeit führte, die im Extremfall auch krank machen können.

 

Verschiedene Arten von Einsamkeit:

–           Die emotionale Einsamkeit, d.h. trotz Sozialkontakten entstehen keine tiefen Bindungen

–           Die soziale Einsamkeit, d.h. wenige bis hin zu keinen Sozialkontakten

–           Die kollektive Einsamkeit, d.h. sich in einer Gruppe / Familie nicht verstanden oder zugehörig zu fühlen

–           Die digitale Einsamkeit, in der wir auf Bildschirme starren, während die echte Nähe fehlt.

–           Die kulturelle Einsamkeit, d.h. die bisherige Kultur fehlt und ich muss mich in einer mir fremden bewegen

 

Wer profitiert von Einsamkeit

 

Interessant war für mich auch der Aspekt, dass faschistische Systeme Einsamkeit benutzen, um ihre Macht zu stabilisieren. Menschen sollen sich in ihnen einsam fühlen, damit sie keinen Widerstand leisten.

 

 

Auch extremistische politische Parteien haben ein Interesse, dass Menschen sich unverstanden und einsam fühlen. Einsame Menschen leiden unter einem Mangel an Vertrauen und sind leicht zu gewinnen für Fremdenhass, für Vermutungen von üblen Machenschaften, für Frauenhass.

Einsame Menschen sind nach soziologischen Erkenntnissen eher politisch apathisch, und wenn sie wählen, wählen sie extrem.

 

So gefährdet Einsamkeit nicht nur den Einzelnen, sondern das ganze demokratische System.

 

Stefanie Graner

 

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Ausnutzen von Einsamkeit – wer profitiert?

 

Einsamkeit ist kein Randphänomen. Studien der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zeigen, dass sich viele Menschen in Deutschland regelmäßig isoliert fühlen. Einsamkeit wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit aus, sondern auch auf das Vertrauen: Wer sich allein fühlt, misstraut anderen häufiger und zweifelt eher an gesellschaftlichen und politischen Strukturen.

 

Gezielte Ansprache durch extreme Gruppen

 

Genau diese Situation nutzen bestimmte Gruppen gezielt aus. Extremistische Bewegungen sprechen Menschen an, die sich ausgegrenzt oder nicht gehört fühlen. Sie bieten einfache Erklärungen für komplexe Probleme („die anderen sind schuld“) und versprechen Zugehörigkeit. Laut bpb kann Einsamkeit Radikalisierung begünstigen, weil sie das Bedürfnis nach Orientierung und Anerkennung verstärkt (bpb 2024).

 

Auch Sekten gehen oft strategisch vor. Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) beschreibt, dass Menschen in Krisensituationen besonders angesprochen werden. Am Anfang stehen intensive Zuwendung und Gemeinschaft („Love Bombing“). Schritt für Schritt entstehen jedoch Abhängigkeiten – etwa durch sozialen Druck oder die Abgrenzung von Familie und Freunden.

 

Politische Folgen und gesellschaftliche Verantwortung

 

Im politischen Bereich zeigen Studien wie der Deutschland-Monitor: Einsame Menschen fühlen sich häufiger politisch wirkungslos. Dieses Gefühl greifen populistische Parteien auf, indem sie einfache Lösungen anbieten und ein klares „Wir gegen die anderen“ zeichnen.

 

Für uns als Gemeinde ergibt sich daraus ein klarer Auftrag. Wir können Räume schaffen, in denen Menschen gesehen werden: durch persönliche Gespräche, offene Angebote und verlässliche Gemeinschaft. Wo Menschen echte Zugehörigkeit erleben, verlieren einfache und extreme Antworten (hoffentlich!) an Anziehungskraft.

 

Merle Niederwemmer

 

Einsam und Radikal? Eine psychologische Perspektive auf Einsamkeit und demokratiefeindliche Einstellungen: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/einsamkeit-2024/557854/einsam-und-radikal/

 

Wenn Einsamkeit die Demokratie gefährdet: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wenn-einsamkeit-die-demokratie-gefaehrdet-a-64711463-fd78-42cd-947d-f2aeee05dfd0

 

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Auf einen Cappuccino mit…

Sandra Lüke

 

Sandra Lüke arbeitet seit 2022 als Gemeindeschwester im Team der diakonischen Seniorenarbeit in unserer Gemeinde.

 

Wenn sich ältere Menschen oder ihre Angehörigen an Sie wenden, ist häufig die Situation eingetreten, dass die Senior*innen die alltäglichen Dinge nicht mehr alle selbst erledigen können. In der Arbeit mit Senior*innen geht es oft um den Begriff der „Versorgung“. Was beinhaltet dieser Begriff für Sie?

 

Sandra Lüke: Wir begleiten Menschen zum Beispiel bei Arztbesuchen, Behördengängen oder vermitteln Dienstleister für Haushalt und Pflege. Viele ältere Menschen erleben Einsamkeit, Verluste oder Ängste. Versorgung bedeutet daher auch, zuzuhören, Gespräche zu führen und Sicherheit zu geben. Im Besuchsdienstkreis vermitteln wir Kontakte für Gespräche oder Spaziergänge und schaffen damit auch Gelegenheiten für Herzensbegegnungen innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände.

 

Begegnet Ihnen das Thema Einsamkeit in den Kontakten oder wird es konkret von den Menschen angesprochen?

 

Sandra Lüke: Das Thema Einsamkeit wird häufig nicht direkt angesprochen. Man kann es manchmal zwischen den Zeilen heraushören, wenn jemand davon spricht, dass die eigenen Kinder ja wenig Zeit haben oder man nur wenige Menschen zum Reden habe.

 

Was führt zu Einsamkeit?

 

Sandra Lüke: Wenn Mobilität nachlässt und Bezugspersonen fehlen, etwa weil Freunde oder Bekannte verstorben sind, wächst das Risiko für Einsamkeit.

 

 

Gibt es Wege heraus aus dem Gefühl der Einsamkeit?

 

Sandra Lüke: Ja, Einsamkeit lässt sich oft schon durch kleine Dinge verringern zum Beispiel durch ein stärkeres nachbarschaftliches Miteinander oder freiwilliges Engagement. Auch die Unterstützung von Senior*innen im Umgang mit digitalen Medien, die das Gefühl von Zugehörigkeit und Teilhabe fördern, finde ich wichtig.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Das Interview führte Annette Ziegler.

 

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Die stille Krise der Vereinzelung

 

„Einsamkeit fühlt sich oft an wie ein leises Rütteln an unsichtbaren Gitterstäben.“ Der Sozialforscher Janosch Schobin beschreibt es treffend: Als wäre man in einem Käfig gefangen – man sieht die Welt, aber erreicht sie nicht. Und genau das ist das Paradoxe an unserer Zeit.*)

 

Vernetzt und doch allein

 

Wir sind permanent vernetzt, aber innerlich oft getrennt. Ein Drittel der Menschen in Deutschland fühlt sich zumindest manchmal einsam. Besonders viele junge Leute kennen dieses Gefühl – obwohl sie ständig online sind. Das Problem ist selten die Anzahl der Kontakte, sondern ihre Tiefe. Man kann von Menschen umgeben sein und sich trotzdem wie ein Astronaut im All fühlen.

Einsamkeit ist kein persönliches Versagen. Sie zeigt eine Veränderung in unserer Gesellschaft. Viele Orte, an denen Menschen sich wirklich begegnen können, verschwinden oder verändern sich. Dazu zählen Vereine, Kneipen, lebendige Nachbarschaften und andere Treffpunkte. Auch der zunehmende Rückzug ins Homeoffice trägt dazu bei. Wenn solche Orte fehlen, entfernen sich die Menschen immer mehr voneinander.

 

Sehnsucht nach echter Verbindung

Auch familiäre Bindungen, früher oft ein stabiles Netz, werden brüchiger. Zeitmangel, Individualisierung und digitale Ablenkung führen dazu, dass selbst im engsten Umfeld echte Gespräche seltener werden. Man lebt zusammen – aber hört einander nicht mehr richtig zu. Nähe, Fürsorge und Verlässlichkeit geraten unter Druck.

Grundlegende Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl und gegenseitige Verantwortung zeigen, wie wichtig echte Beziehungen sind. Der Mensch ist auf Verbindung ausgelegt – nicht nur oberflächlich, sondern auf eine echte Zugehörigkeit. Fehlt diese, entsteht ein inneres Vakuum, das sich nicht einfach wegklicken lässt.

Vielleicht beginnt Veränderung im Kleinen. Ein ehrliches Gespräch. Mehr Zeit füreinander. Räume, in denen Gemeinschaft wieder wachsen kann – auch in Familien. Denn am Ende geht es nicht darum, nie allein zu sein, sondern darum, sich verbunden zu fühlen.

________________________

*) Interview „Die Zeit“ vom 25. April 2025 online

 

Isolde Kießling

 

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Kontakte finden über soziale Medien und Apps

 

Neue Kontakte zu knüpfen ist heute einfacher denn je – zumindest technisch. Gleichzeitig fällt es vielen Menschen schwer, im Alltag neue Begegnungen zu finden. Digitale Angebote können hier eine Brücke schlagen. Im Folgenden stellen wir einige Beispiele vor.

 

Freizeitkontakte knüpfen: Meet5 und Spontacts

Meet5 ist eine soziale Freizeit-App, die Menschen in der Umgebung durch gemeinsame Aktivitäten wie Essen gehen, Wandern oder Bowling vernetzt. Die Treffen finden bewusst in kleinen Gruppen und in entspannter Atmosphäre statt – etwa in Restaurants, Parks oder bei Freizeitangeboten. Ziel ist es, neue Kontakte nicht nur online, sondern im echten Leben zu knüpfen. Die Nutzung der App ist grundsätzlich kostenlos und richtet sich vor allem an Menschen ab etwa 40 Jahren.

https://www.meet5.de/

Spontacts verfolgt ein ähnliches Ziel. Die kostenlose App vernetzt Menschen für gemeinsame Aktivitäten und neue Freundschaften. Nutzer können aus zahlreichen Kategorien wählen – von Sport über Kultur bis hin zu Hobbys – oder selbst Treffen organisieren. Besonders hilfreich ist das Angebot für Menschen, die neu in einer Stadt sind oder ihren Freundeskreis erweitern möchten.

https://spontacts.com/

 

Gezielt Freundschaften finden mit Bumble Friends

Während Meet5 und Spontacts auf Begegnungen in Gruppen setzen, ist Bumble BFF darauf ausgelegt ist, gezielt einzelne Personen kennenzulernen.

Die Nutzung funktioniert ähnlich wie bei einer Dating-App: Nutzer bekommen Profile vorgeschlagen und entscheiden per Wisch nach rechts oder links, ob Interesse besteht. Wenn beide Seiten zustimmen, entsteht ein Match und man kann miteinander schreiben. Ziel ist es, anschließend auch persönliche Treffen zu vereinbaren.

https://bumble.com/de/bff

 

Nachbarschaft stärken: nebenan.de

Die Plattform „nebenan.de“ vernetzt Menschen direkt in ihrer Wohnumgebung. Ziel ist es, Nachbarschaft wieder aktiver zu gestalten und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Zu den Möglichkeiten gehören:

  • Austausch und Gespräche im direkten Wohnumfeld
  • Hilfe im Alltag (z. B. Einkauf, Kinderbetreuung oder kleine Reparaturen)
  • Verschenken, Tauschen oder Verkaufen von Gegenständen
  • Organisation von Gruppen und Veranstaltungen wie Hofflohmärkte organisieren oder Nachbarn mit gleichen Interessen (z.B. Laufgruppen) treffen.

Ein wichtiger Aspekt ist die Verifizierung der Nutzer*innen, die für mehr Sicherheit sorgt.

https://nebenan.de/

 

Annette Ziegler

 

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Gemeinsam statt einsam – bei uns ist immer etwas los!

 

In der Friedenskirche gibt es auch außerhalb von Gottesdiensten jede Menge Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen oder vertraute Gesichter wiederzutreffen. Ob musikalisch bei Kantorei, Posaunenchor oder Song Sessions, beim Literatur- oder Frauengesprächskreis, bei der Fotogruppe, dem Spieletreff oder verschiedenen Arbeitsgruppen – hier findet jede*r sein Stück Gemeinschaft. Und wer gerne was „mit den Händen macht“, kommt beim Repaircafé oder in der Gartengruppe auf seine Kosten.

Für Familien und Kinder bieten wir Krabbelgruppen, Familien-Café, Spielgruppen und Krabbelkonzerte. Senior*innen treffen sich in der Mittwochsgruppe, beim Männerfrühstück, Gymnastik, Erlebnistanz oder unseren Gemeindereisen.

Schon im letzten Jahr ein Highlight: das Sommergarten-Programm! Von April bis September verwandeln wir das Gelände rund um die Kirche in einen Ort für Lesungen, Open-Air-Musik, Kabarett, Schnitzeljagd, Flohmärkte, Kneipenquiz oder einfach gemütliches Beisammensein mit Grillen und in Liegestühlen.

Neugierig geworden? Flyer durchstöbern, Lieblingsveranstaltungen auswählen und vorbeikommen! Wir freuen uns auf einen schönen Sommer mit Ihnen!

Johanna Nolte

 

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Buchvorstellung

 

Irgendwann wird es gut

 

 

Joey Goebel ist einer meiner Literatur-Helden. Ich liebe wirklich all seine Bücher. Dass ich das sage, passiert nicht häufig. Bisher hat er fünf Romane veröffentlicht, der sechste (mit dem wir ihn am 1. Juni mit einer Lesung bei uns zu Gast haben werden – juhuu!) erscheint Ende Mai.

Ein Thema, das all seine Geschichten wie ein roter Faden durchzieht, ist die Einsamkeit. Sie sind dabei aber weder schwer noch deprimierend, sondern lassen einen nach der Lektüre mit einem Gefühl der positiven Melancholie und Nachdenklichkeit zurück. Müsste ich seinen Schreibstil und den Charakter seiner Romane mit jemandem vergleichen, der Ihnen vermutlich bekannter ist, wäre es Benedict Wells. Wer mich kennt, weiß, dass er mein absoluter Lieblingsautor auf immer und ewig ist, Joey Goebel allerdings kratzt bereits am Wells‘schen Podestplatz.

 

In „Irgendwann wird es gut“ befinden wir uns in einer Kleinstadt in Kentucky. Hier leben Menschen, die sehr unterschiedlich sind und die dennoch eines gemeinsam haben: Sie fühlen sich allein, isoliert, aber sie haben auch Träume und Hoffnungen. In jedem Kapitel begegnen wir einem von ihnen, begleiten ihn auf einem Stück seines Lebens, leiden, lachen und sehnen mit ihm. Das gibt dem Roman ein wenig den Charakter einer Kurzgeschichtensammlung, ist also auch für diejenigen, die lieber kürzere Texte lesen, ein perfekter Einstieg ins Goebel-Werk. Sie werden beim Lesen seufzen, weinen, schmunzeln und lachen und Sie werden vor allem eins: das Buch lesen und sofort Goebel-Nachschub haben wollen.

 

Jenny Jung

 

 

Joey Goebel

Irgendwann wird es gut

Diogenes

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Die Reise zur neuen Gemeinde nimmt Fahrt auf

 

Es sind noch knapp zwei Jahre bis zur Fusion unserer Friedenskirchengemeinde mit den drei Nachbargemeinden Kreuz-, Luther- und Trinitatiskirche. Aber bereits in knapp einem Jahr müssen die erforderlichen Anträge bei der Landeskirche und bei staatlichen Stellen eingereicht werden.

 

Verlässliche Perspektive für die Standorte

Eine wichtige Entscheidung steht bereits fest: Alle vier Standorte bleiben erhalten. Auch die Friedenskirche wird ein Zentrum der künftigen Gemeinde sein. Es wird weiterhin eine Pfarrerin oder einen Pfarrer als feste Bezugsperson geben. Der Name „Friedenskirche“ bleibt ebenfalls bestehen, auch wenn dies nicht der Name der neuen Gesamtgemeinde sein wird.

Wie soll die neue Gemeinde heißen? Das wurde lebhaft auf der Gemeindeversammlung diskutiert: Die Ideen reichten von geografischen Bezügen bis zu Personennamen aus Bibel und Kirchengeschichte.

 

Viele Themen – viele Engagierte

Neben dem Steuerungskreis arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen an den organisatorischen, geistlichen, seelsorglichen und gemeinschaftsbildenden Fragen: zu Leitbild, Pfarrstellen, Finanzen, Musik, Diakonie, Kinder-, Jugend- und Konfirmationsarbeit, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Gebäuden und zur Namensfindung. Neben Presbyterium und Hauptamtlichen bringen sich viele Gemeindemitglieder ein. Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür!

 

Von anderen lernen: Blick nach Utrecht

Die Erfahrungen anderer Gemeinden sind uns wichtig. Im Herbst wird das Presbyterium nach Utrecht reisen, um sich von dem dortigen kreativen und sogar fröhlichen Umgang mit rückläufigen Finanzen und Mitgliederzahlen inspirieren zu lassen.

 

Projekte im Kooperationsraum

Schon jetzt sollen möglichst vielfältige Beziehungen zwischen den derzeit noch vier Gemeinden geknüpft werden. Ein Beispiel ist die Wanderausstellung „Zuflucht geben – gemeinsam hoffen“, die vom 21. bis 29. Juni in unserem Kooperationsraum zu sehen sein wird. Geplant sind unter anderem ein Gottesdienst, Dialogformate und eine Filmvorführung. Mehr erfahren Sie auf www.kirchenasyl-nrw.de/wanderausstellung. Bei Interesse an einer Mitwirkung können Sie sich direkt bei Johanna.Luettge@ekir.de, Presbyterin in Trinitatis, melden.

Haben Sie Erfahrungen oder Ideen, die Sie einbringen möchten? Dann melden Sie sich gerne im Gemeindebüro.

 

Simon Koppers

 

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Gemeinsam Kirche gestalten: Neues aus dem Presbyterium

 

Auf unserer Rüstzeit 2024 hat das Presbyterium intensiv darüber beraten, wie wir unsere Finanzen stabilisieren und gleichzeitig unsere Gemeinde besser im Ort vernetzen können und Gemeindehaus, Kirchplatz und Kirchwiese mit Leben füllen.

 

In den darauffolgenden Monaten haben wir viele dieser Überlegungen in die Tat umgesetzt:

 

  • Für alle Arbeitsbereiche wurde ein Sparziel von 20 % festgelegt.
  • Ein Spendenaufruf wurde in die E-Mail-Signatur integriert und weitere Wege der Unterstützung werden geprüft.

 

Neue Kooperationen stärken unsere Präsenz vor Ort:

 

  • das Repaircafé (jeden letzten Samstag im Monat im Gemeindehaus)
  • Veranstaltungen mit KessenIchDuWir (z. B. Feierabendbier auf dem Kirchplatz, Valentinstag, Dinner en blanc, Veedelsflohmarkt)
  • eine Kinderbuchlesung beim Adventsmarkt in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Jost

 

Besser informiert und vernetzt

 

Außerdem wurden als Ergebnis der Rüstzeit ein E-Mail-Newsletter und ein Whatsapp-Kanal eingerichtet. Wenn Sie einmal pro Woche über alle kommenden Veranstaltungen informiert werden möchten, sollten sie den abonnieren.

 

Außerdem gibt es nun einen Plakatverteiler für Kessenich, Dottendorf und Gronau. Dafür suchen wir noch Menschen, die in ihrer Nachbarschaft beim Aushängen helfen möchten.

 

Ausblick: Perspektiven für unsere Kirche

 

Beim Presbytertag im Januar 2026 haben wir weitergedacht: Wie kann unser Kirchraum noch besser genutzt und ausgelastet werden?

Dazu haben wir erste Ideen entwickelt:

  • Öffnung der Kirche für Veranstaltungen wie Konzerte oder Kino
  • Entwicklung eines Nutzungskonzepts
  • Prüfung einer flexiblen Bestuhlung statt fester Bänke, die eine Mehrfachnutzung einfacher machen würde
  • Überlegungen zu Sanierungsmaßnahmen (Fußbodenheizung, Fenster)
  • Entwicklung neuer Angebote, die Menschen zur Gemeinschaft einladen
  • mögliche Zusammenarbeit mit einer Universität für eine Machbarkeitsstudie (Kombination von Kirche, Veranstaltungen und Wohnen)
  • Ausbau bestehender Kooperationen mit KessenIchDuWir und der Buchhandlung Jost
  • Überlegungen zu einer flexiblen Abtrennung im Altarbereich

 

Vielleicht haben Sie beim Lesen Lust bekommen, sich mit Ideen, Zeit oder Engagement einzubringen? Dann sprechen Sie gerne mich oder ein anderes Mitglied des Presbyteriums an.

 

Stefanie Graner

 

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Vom Traum zum Raum: Unser neuer Jugendraum

 

Im vergangenen Konfi-Jahrgang ist etwas ganz Besonderes entstanden: unser neuer Jugendraum. Was am Anfang nur eine Idee war, hat mit Kreativität und Teamarbeit Schritt für Schritt Gestalt angenommen. Gemeinsam haben wir einen Ort geschaffen, der einfach perfekt ist.

 

Am Anfang stand vor allem eines: eine Idee. Wir wollten einen Ort, an dem man gerne Zeit verbringt. Einen Raum, der einlädt, an dem man sich wohlfühlt und einfach zusammen sein kann. Also haben wir losgelegt: Die Wände wurden gestrichen, Möbel aufgebaut und der Raum nach und nach mit Leben gefüllt. Jeder und jede hat etwas beigetragen: durch handwerkliches Geschick, kreative Deko-Ideen oder einfach durch tatkräftiges Mithelfen.

 

Aus Ideen wird ein neuer Treffpunkt

 

Nach und nach wurde aus einem eher nüchternen Raum ein Ort, an dem man gerne ist und der zu uns passt. Mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten, persönlicher Gestaltung, einem Kicker und einer Dartscheibe. Und vor allem: Er wird genutzt. Schon jetzt haben wir dort viele schöne Stunden verbracht: beim Reden, Lachen, Spielen, Pizza essen, Friendsmas oder ganz normale Nachmittage, an denen man einfach zusammen abhängt.

 

Der Jugendraum ist deshalb mehr als nur ein Raum. Er zeigt, was entstehen kann, wenn junge Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Wir sind stolz auf das, was wir geschaffen haben, und freuen uns darauf, diesen Ort auch in Zukunft mit Leben zu füllen.

 

Lisa Peter

 

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Wir feiern Konfirmation

 

In diesem Jahr feiern wir Konfirmation:

am Sonntag, 21. Juni 2026, um 10:00 Uhr in der Kreuzkirche und

am Sonntag, 28. Juni 2026, um 11:00 Uhr in der Friedenskirche. Konfirmiert werden:

 

Ida Albert

Fabian Allhoff

Julius Baltzee

Tabea Geuenich

Milo Gimenez Hofferbert

Finn Gruber

Jan Hachenberger

Lotte Höffler

Polly Höffler

Paul Kluin

Nathan Krause

Sophie Langer

Nora Lülsdorf

Mina Mrosek

Maja Müllenbach

Paul Orbeck

Polly Petri

Benjamin Promies

Matteo Quirill da Matta

Nora Sadtler

Juliana Scheerer

Franziska Schneider

Lisa Sippel

Marla Sonntag

Anna Wagner

Jona Werdenig

Peter Wiedner

Raphael Wollstadt

Lars Wree

 

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