Gemeindebrief (barrierefrei)

II/2024: Alles neu macht der Mai

Inhalt

II/2024: Alles neu macht der Mai

Geistliches Wort

Neue Gemeindebriefredaktion

Neues Presbyterium

Neues aus dem Kooperationsraum

Neugestaltung Konfi-Unterricht

Neue Vikarin

Rückblick Klimafasten

Rückblick „Biscc(ch)en beimsammen“

Rückblick Besuchsdienstseminar

Abschied von Pfarrer Dirk Voos

Rückblick Kinderfreizeit

Rückblick Konfi-Freizeit

Kampagne Erlassjahr

Buchvorstellung

Rückblick Lesung

Geistliches Wort

„Schickst du deinen Lebensatem aus, dann wird wieder neues Leben geboren. So machst du das Gesicht der Erde neu.“ Psalm 104, 30

Liebe Gemeinde, wenn Sie diese Zeilen lesen, halten Sie den neuen Gemeindebrief unserer Friedenskirchengemeinde in Händen. Nach vielen Jahren hat das alte Redaktionsteam die Arbeit beendet, und neue Menschen haben die Verantwortung für die Gemeindebriefredaktion übernommen. Über einige andere Neuerungen werden Sie ebenfalls in diesem Brief lesen. Große Veränderungen kommen darüber hinaus auf die Kirche und unsere Gemeinde zu. Und vieles davon, kann einem den Mut und die Zuversicht rauben, dass es in unserem Land eine gute Zukunft für den christlichen Glauben und die christlichen Kirchen geben könnte. In einer ähnlichen Situation waren auch die Jüngerinnen und Jünger Jesu kurz vor dem ersten Pfingstfest in Jerusalem. Nach Jesu Tod trafen sie sich nur noch heimlich und hatten keine rechte Hoffnung mehr und auch keine Idee, wie ihr Glaubensweg weiter gehen sollte. Und dann durften sie den Heiligen Geist Gottes erfahren, der wie ein frischer Wind das Haus und sie selbst durcheinanderwirbelte für die gute Botschaft Gottes. Und dann gab es kein Halten mehr. Ich wünsche mir, dass er auch mich und unsere Friedenskirchengemeinde und die Kirche durcheinander wirbelt, damit wir neue Kraft und neue Hoffnung bekommen, die uns zuversichtlich die Zukunft gestalten lässt. Ich wünsche Ihnen, liebe Gemeinde, aber auch, dass Sie in Ihrem persönlichen Leben immer wieder diese Geistkraft, diesen Lebensatem Gottes spüren können, auch und gerade dann, wenn das Leben Sie herausfordert und Ihnen die Zuversicht nimmt. Gott behüte Sie!
Ihre Pfarrerin Stefanie Graner

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Neue Gemeindebriefredaktion

Neues Team, neuer Name, neue Mitglieder

Hallo und herzlich willkommen zum „neuen“ Gemeindebrief! Neues Team: Wir haben uns zusammengetan, um Sie weiterhin über alles, was unser Gemeindeleben ausmacht, zu informieren, gut verständlich, ansprechend und übersichtlich. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! Neuer Name: Ganz besonders aber möchten wir in unserer ersten Ausgabe unserem „Brief“ mit Ihnen zusammen einen neuen Namen geben. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und senden Sie Vorschläge zum Namen unseres Gemeindebriefs bis zum 26. Juli 2024 an: büro@friedenskirche-bonn.de oder schicken Sie eine Karte mit Ihrem Vorschlag ins Gemeindebüro. Alle Ideen werden aufgenommen und geprüft. Wir werden berichten und später entscheiden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
RW

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Und wer Lust hat, mitzumachen, meldet sich bitte gern

Wir suchen engagierte Gemeindemitglieder (m, w, d) mit etwas Zeit, Fantasie, Schreib- und Fotografier-Geschick und dem festen Willen, alle über das Gemeindeleben zu informieren. Wir bieten: Dankbarkeit, konstruktive Kritik und gute Laune im Team. Eine langfristige Beschäftigung ist möglich. Also, jetzt bewerben und mitmachen: Benjamin Prietz 0163/2001393 oder benjamin.prietz@ekir.de

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Ein herzliches Dankeschön

Nun halten Sie, liebe Gemeindemitglieder, den ersten Gemeindebrief des neuen Redaktionsteams in den Händen, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal ein herzliches Dankeschön an Iris Bonkowski-Weber und Gudrun Engel auszusprechen, die bis hierher in der Redaktion des Gemeindebriefs mitgearbeitet haben. Iris Bonkowski-Weber hat die Redaktion über viele Jahre geleitet. Auf dem Foto können Sie sehen, wie viele Ausgaben sie verantwortet und redaktionell gestaltet hat. Sie hat aus eigenen und allen eingegangenen Beiträgen immer mit großem Einsatz ein stimmiges Ganzes gestaltet. Gudrun Engel hat bei den Redaktionssitzungen mitgewirkt und im Laufe der Jahre viele Artikel geschrieben. Auch dafür ein herzliches Dankeschön. Gemeinde lebt vom Mittun ihrer Gemeindemitglieder. Es ist nicht selbstverständlich, aber ein großes Glück, wenn Menschen sich einbringen und Verantwortung übernehmen. Liebe Iris Bonkowski-Weber, liebe Gudrun Engel, vielen Dank dafür.
SG

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Neues Presbyterium

Das neue Presbyterium

Für die Evangelische Friedenskirchengemeinde Bonn heißt es nach der feierlichen Einführung des neu gewählte Presbyteriums am 10. März 2024, dass sich das Leitungsorgan für die nächsten vier Jahre aus folgenden Personen zusammensetzt
Ulrike Brzóska
Heike Göller
Percy Göttling (Baukirchmeister)
Ingrid Holzscheiter (Stev. Vorsitzende)
Simon Koppers (Finanzkirchmeister)
Johanna Nolte
Elisabeth Otto
Dr. Ingo Thies
Benjamin Prietz (Mitarbeitendenpresbyter)
Pfarrerin Stefanie Graner (Vorsitzende)

Ebenfalls am 10. März 2024 wurden die beiden ausscheidenden Presbyter entpflichtet. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Sektempfang, bei dem die Gelegenheit bestand, sich persönlich zu verabschieden und sich mit den neuen Mitgliedern auszutauschen. Die bevorstehenden Aufgaben für die nächste Zeit haben die Schwerpunkte: 1. Kooperationsraum 2. Gebäudemanagement 3. Gemeindemitglieder / Finanzen
RW

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Neues aus dem Kooperationsraum

Kooperationsgespräche der Friedens-, Kreuz-, Luther- und Trinitatiskirchengemeinde

Die monatlichen Kooperationsgespräche zwischen der Friedens-, Kreuz-, Luther- und Trinitatiskirchengemeinde öffnen sich und treten damit in eine neue Phase. Wir planen für den Sommer zwei kreative Treffen am: Freitag, den 07. Juni 2024 von 16:00 bis 21:00 Uhr und am Samstag, den 15. Juni 2024 von 10:00 bis 15:00 Uhr, an denen jeweils 25 Personen aus unserer Gemeinde und unseren Ortsteilen teilnehmen sollen, um über das längerfristige Ziel und konkrete Schritte dahin zu sprechen. Sie als Gemeindemitglieder sind dazu natürlich besonders eingeladen. Details folgen noch, aber schon jetzt fragen wir Sie: Haben Sie Lust, dabei zu sein und möchten vielleicht sogar noch jemanden mit guten Ideen mitbringen? Dann melden Sie sich im Gemeindebüro oder sprechen Sie ein Mitglied des Presbyteriums an. Der Kooperationsausschuss plant auch ein Treffen mit dem Superintendenten. Und wir wollen die unabdingbaren Dienstleistungen herausarbeiten, die künftig von der kleineren Zahl an PfarrerInnen im Kooperationsraum zu erbringen sind. Auch die Aufgaben, die dann Angestellte und Ehrenamtliche übernehmen werden, sind festzulegen. In naher Zukunft werden wir uns als Friedenskirchengemeinde, wie alle Gemeinden im Kooperationsraum, mit den von der Beratungsgesellschaft Prokiba vorzulegenden Gebäudeplanungen beschäftigen. Wir werden uns Gedanken zu den Gemeindefinanzen machen müssen und uns im Kooperationsraum dazu austauschen.
Simon Koppers, SG

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Neugestaltung Konfi-Unterricht

Gemeinschaft erleben:
Gemeinsam spielen und kreativ sein
Eigene Stärken entdecken
Spaß haben
Zusammen wegfahren

Über den Glauben ins Gespräch kommen:
Erfahrungen mit Gott austauschen
fragen und zweifeln
über unser Leben reden

Gemeinde kennenlernen:
Gottesdienst vorbereiten und mitfeiern
Mitarbeiter kennenlernen
mithelfen

Das alles ist Konfirmandenunterricht!
Wir freuen uns auf Euch!

Herzliche Grüße von uns
Dr. Martin Gröger und Stefanie Graner

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Konfirmandenunterricht 2024-25

Auch beim Konfirmandenunterricht gibt es Neuigkeiten aus unserer Gemeinde.: Für den Jahrgang 2024-25, zu dem alle Jugendlichen eingeladen sind, die am 29.Juni 2025 14 Jahre alt sein werden, haben wir eine Kooperation mit der Kreuzkirchengemeinde vereinbart. KonfirmandInnen aus der Kreuzkirchengemeinde und der Friedenskirchengemeinde werden gemeinsam am Unterricht teilnehmen, und mein Kollege Pfarrer Dr. Martin Gröger und ich werden die Konfifahrten gemeinsam durchführen und die KonfirmandInnen durch das Jahr begleiten. Falls Du/Ihr Kind gerne am Konfirmandenunterricht teilnehmen möchte, können Sie mit mir einen Termin für die persönliche Anmeldung verabreden.

Hierfür biete ich an!
04. Juni 2024 zwischen 16:00 und 19:00 Uhr
11. Juni 2024 zwischen 16:00 und 20:00 Uhr
Falls kein Tag passen sollte, finden wir sicher einen anderen Termin.

Weitere Termine:
24. August 2024 14:00-17:00 Uhr
Begrüßungsnachmittag für KonfirmandInnen und Eltern (Friedenskirche)

25. August 2024 11:00 Uhr
Vorstellung im Gottesdienst und Begrüßung durch die Gemeinde (Friedenskirche)

ab dem 27. August 2024 dienstags 16.30-18:00 Uhr
Konfiunterricht

20. September – 22. September 2024
1. Konfifahrt

17. Januar -19. Januar 2025
2. Konfifahrt Amsterdam

28. März – 30.März 2025
3. Konfifahrt

14. Juni 2025 18:00 Uhr
Abendmahlsgottesdienst (Kreuzkirche)

22. Juni 2025
Konfirmation (Kreuzkirche)

29.Juni 2025
Konfirmation (Friedenskirche)

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Neue Vikarin

Hallo, ich bin die Neue!

Liebe Gemeinde, Mein Name ist Merle Niederwemmer, ich bin 29 Jahre alt und seit dem 1. April Vikarin in Ihrer Kirchengemeinde. Doch was ist das, Vikarin oder Vikariat? Gerne sage ich, dass das Vikariat das Referendariat für angehende Pfarrpersonen ist. Den theoretischen Teil dieser Ausbildung habe ich mit meinem ersten theologischen Examen im März diesen Jahres abgeschlossen, zuvor habe ich viele Jahre in Bonn Theologie studiert. Für die praktische Ausbildung komme ich nun in Ihre Gemeinde. Ich werde Andachten gestalten, im Gottesdienst mitwirken, selber predigen, Besuche übernehmen und immer zwei offene Ohren für Ihre Anliegen haben. In dieser Zeit wird Pfarrerin Graner meine Mentorin sein. Obwohl Sie jetzt bereits meinen Text im Gemeindebrief lesen, werden Sie mich wahrscheinlich noch nicht so häufig in der Gemeinde treffen. Denn bis zum Herbst bin ich erstmal in der Michaelschule eingesetzt und werde dort Evangelische Religionslehre unterrichten. Bereits in den Sommerferien werden wir uns dann bei verschiedenen Veranstaltungen über den Weg laufen. Ob ich direkt wusste, dass ich Pfarrerin werden mag? Nein, bis dahin hat es fünf Semester Lehramtsstudium gebraucht, um dann zu merken: Theologie ist spannender als ich gedacht hätte. Und viel wichtiger: es berührt mich mehr, als ich erwartet habe. Meine Eltern luden, als ich 7 Jahre alt war, den Pfarrer ein, mit dem ich mich dann über das Thema Taufe unterhielt. Am Ende des Gesprächs stand ein Tauftermin und meine Reise mit Gott* begann. Während meines Studiums war es mir immer ein besonderes Anliegen, bereits in Gemeindearbeit hineinschnuppern zu können. In der Hardtberggemeinde koordinierte ich das Gemeindezentrum in Medinghoven. Im Ev. Forum war es meine Hauptaufgabe, Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Besonders viel Freude und Leidenschaft habe ich in die Gestaltung des „Bonner Diversity Slams“ gesteckt. Queere Personen standen auf einer kleinen Bühne vor der Kreuzkirche und trugen lyrische, gesellschaftskritische Texte vor. Es war immer ein buntes Fest, voller schöner Begegnungen. Es ist mir in meiner Arbeit in der Kirche wichtig, marginalisierten Menschen, Menschen, die das Gefühl haben vom Gemeindeleben ausgeschlossen zu sein, Menschen, die sich von der Institution Kirche diskriminiert fühlen, zu zeigen: Die Türen sind offen – auch für dich! Vor Gott spielen Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Herkunft keine Rolle! Ich würde mich freuen durch, verschiedene Veranstaltungen diese Botschaft weiter nach außen tragen zu können und bin dankbar über Ihre/Eure Ideen hierzu! Über eine Mail an: merle.niederwemmer@ekir.de freue ich mich jederzeit! Gerne komme ich mit Ihnen/ Euch ins Gespräch und freue mich, wenn Du/Sie einfach auf mich zukommst/zukommen. Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit! Bis zum Herbst wünsche ich allen einen wunderbaren Sommer, in schweren Zeiten Halt, in guten Zeiten die Freude zu teilen, laue Sommernächte und vor allem Segen.
Merle (Niederwemmer)

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Rückblick Klimafasten

Klimafasten 2024: Erstes gemeinsames Projekt im Kooperationsraum

Unter dem Motto „Klimafasten: Soviel zu brauchst …“ haben in der Passionszeit die vier evangelischen Kirchengemeinden unseres Kooperationsraums. (Kreuz-, Luther- Friedens- und Trinitatiskirche) erstmals gemeinsam jeden Mittwoch Abend zu der bundesweiten Aktion eingeladen. Getroffen hat man sich abwechselnd in den vier Gemeindezentren Jeder Abend begann mit einem theologischen Impuls zum Thema. Nach einem kurzen Vortrag von kompetenten ReferentInnen konnten sich die Anwesenden untereinander über das richtige Maß beim Verbrauch von Ressourcen austauschen und Tipps für einen klimafreundlichen Alltag sammeln. Jede Fastenwoche widmete sich einem anderen Thema und bot Anregungen zum eigenen Konsum- und Ernährungsverhalten, zum Energieverbrauch und der eigenen Mobilität, zu nachhaltiger Geldanlage und lokalem Engagement und zur Frage nach einem besseren Leben. Es geht beim Klimafasten um unseren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und darum, ganz konkret eigene Alltagsroutinen zu hinterfragen: Was brauche ich wirklich? Ein herzlicher Dank geht an den Koordinator dieser Aktion, Rainer Preuß, Umweltbeauftragter der Trinitatiskirchengemeinde Endenich. Er hat auch eine Zusammenstellung aller Tipps und Ideen, die in diesen Wochen zusammen gekommen sind, erstellt. Falls Sie Interesse haben, können Sie sich gerne an ihn wenden: klimaschutz-mit-rainer@web.de

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Rückblick „Biscc(ch)en beimsammen“

„Biss(ch)en beisammen“: Für junge Erwachsene von 25 bis 45 Jahren

Am 27. Februar wurde zum ersten Mal zur abendlichen Veranstaltung „Biss(ch)en beisammen“ in das Gemeindezentrum der Friedenskirche eingeladen. Rund 15 Gäste aus den verschiedensten Stadtteilen Bonns haben sich an dem Abend eingefunden, um gemeinsam zu schnippeln, zu kochen und sich auszutauschen. Auf dem Speiseplan stand Ratatouille mit Nudeln. Beim gemeinsamen Schnippeln lernten wir uns kennen und es entfalteten sich anregende Gespräche über die verschiedenen Wohn- und Lebensräume in Bonn und über die Verbindungen zur Kirchengemeinde. Außerdem wurden Geschichten geteilt, über die Wege, die die TeilnehmerInnen nach Bonn geführt haben. Ein Thema war der Bruch, den die Coronazeit in viele Gruppen und Gemeinschaften gebracht hat und das Bedürfnis, den sozialen Austausch wieder mehr zu fördern. An einer langen Tafel wurde das Essen serviert, und es ergaben sich eine Vielzahl von weiteren Gesprächen. Hierbei zeigte sich, z.B., dass eine Großzahl der TeilnehmerInnen zwar auch Fleisch isst, dieses aber an diesem Abend nicht vermisste. Auch erste Ideen für das nächste Treffen wurden besprochen. Es gab Überlegungen, gerettete Lebensmittel zu verkochen, Pizza zu backen, Lasagne in vegetarischer oder fleischhaltiger Variante zuzubereiten. Die Themen saisonaler Küche, regionaler Lebensmittel aus dem Bonner Umland und der Verarbeitung von Gemüse aus dem eigenen Garten wurden ebenfalls angesprochen. Hier gibt es noch viele Möglichkeiten für die Zukunft und Mitgestaltung durch euch. Die Veranstaltung wurde initiiert von Presbyterin Johanna Nolte, Pfarrerin Stefanie Graner und Johannes Timaeus. Tatkräftig unterstützt hat uns Küster Benjamin Prietz mit Einkauf und Organisation am Abend. Die Veranstaltung „Biss(chen) beisammen“ findet jetzt jeden letzten Dienstag im Monat statt. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme! Damit wir den Abend besser planen können und alle satt werden, melde dich bitte vorher an.
Johannes Timaeus

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Rückblick Besuchsdienstseminar

Teamverstärkung Besuchsdienst

Mit unserem Qualifizierungskurs für neue ehrenamtliche MitarbeiterInnen im Oktober 2023 ist der Besuchsdienst in unserer Gemeinde weiter gewachsen. Gemeinsam mit dem evangelischen Forum Bonn veranstalteten wir 6 Abende zu Themen, wie z.B. gelingende Kommunikation, Biografie-Arbeit und Umgang mit Menschen mit demenzieller Erkrankung. Die unterschiedlichen ReferentInnen, PastorInnen, SeelsorgerInnen und MedizinerInnen präsentierten spannende Inhalte und sorgten für einen lebendigen Austausch. Teilgenommen haben gut 10 Männer und Frauen, die sich für den Besuchsdienst interessieren. Als Gemeindeschwester freue mich sehr über die Verstärkung all dieser besonderen Menschen, die sich nun mit Ihren Gaben und Fähigkeiten, Ihrer Zeit und Ihren wertvollen Erfahrungen in die Besuchsdienstarbeit einbringen. Sie unterstützen SeniorInnen im Alltag durch Einkäufe und Spaziergänge und nehmen sich Zeit für Gespräche. In regelmäßigem Austausch treffen wir uns in der Gruppe und teilen Erfahrungen und Erlebtes aus unseren Besuchen. Wir möchten das Qualifizierungsangebot für ehrenamtliche MitarbeiterInnen (im Besuchsdienst) mit regelmäßigen Infoveranstaltungen und Fachvorträgen in unserer Gemeinde (auch mit kooperierenden Kirchengemeinden) fortzusetzen. Sehr hilfreich sind dabei auch Empfehlungen unterschiedlicher Dienstleister aus den Bereichen ambulante Pflege, Haushaltsdienste, Fachärzte, Beratungsstellen, usw., die unser Netzwerk vergrößern. In der Besuchsdienstarbeit kommen wir immer wieder mit neuen Themen in Berührung. Manchmal stoßen wir auch an Grenzen und sind dankbar für die Möglichkeit, spezielle Anliegen an Fachstellen der Stadt Bonn weitergeben zu können. Ich möchte nochmal herzlich Danke sagen für alle, die sich im Besuchsdienst engagieren. Mein Eindruck ist, dass es viele Menschen hinter verschlossenen Türen gibt, die sich nach Begegnung, einem Händedruck, einem Lächeln, einem Menschen, der ihnen zuhört, sehnen. Das, was so selbstverständlich erscheint, wird zu etwas ganz Besonderen.
Sandra Lüke

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Abschied von Pfarrer Dirk Voos

Ich sage Ade

Wir leben in Zeiten ständigen Wandels. Und der Wandel vollzieht sich immer schneller, auch in unserer Kirche. Vor einem Jahr, als ich als Pfarrer für die Seelsorge im Johanniter-Krankenhaus und St. Marien-Hospital in der Friedenskirche anfing, dachte ich nicht, dass ich nach einem Jahr schon wieder die Pfarrstelle wechsele. Und das kam so: Im Herbst 2023 wurde die evangelische Krankenhauspfarrstelle im Waldkrankenhaus frei. Dadurch konnten die beiden Johanniter-Kliniken (Johanniter- und Waldkrankenhaus Bonn) einen gemeinsamen ev. Seelsorger bekommen. So kommt zusammen, was zusammen gehört. Ich wurde gefragt, als Folge bin ich am 1. Januar 2024 als Seelsorger des St. Marien-Hospitals und Pfarrer der Friedenskirchengemeinde ausgeschieden und bin von nun an in den zwei Kirchenkreisen Bad Godesberg-Voreifel und Bonn zu je fünfzig Prozent tätig. Ich wechsele die Stelle jedoch nur halb, denn ich bleibe Krankenhauspfarrer im Johanniter-Krankenhaus. War es zwar nur ein Jahr, das ich mit Ihnen als Pfarrer der Friedenskirchengemeinde verbracht habe, so behalte ich die Zeit in sehr guter und dankbarer Erinnerung. Ich bin froh, dass ich nicht „so ganz“ gehe. Mit Pfarrerin Graner und dem Presbyterium habe ich abgesprochen, dass wir die Gottesdienstkooperation zwischen der Friedenskirche und der Kapelle des Johanniter-Krankenhauses fortführen. So werde ich weiter regelmäßig in der Friedenskirche predigen und der Kontakt wird nicht abbrechen. Weiter lade ich auch zu den Gottesdiensten im Johanniter-Krankenhaus ein. Es ist schön und ein starkes Zeichen von Gemeinschaft, wenn sich nicht nur Menschen aus dem Krankenhaus dort zum Gottesdienst treffen. Ich freue mich über die neue Aufgabe, aber auch darüber, Sie trotzdem immer wieder zu treffen und im Austausch zu bleiben. Gottes Segen wünscht Ihnen
Ihr Dirk Voos

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Rückblick Kinderfreizeit

Osterfreizeit auf der Festung Ehrenbreitstein

Seit einigen Jahren fährt eine Gruppe von Kindern von 8 – 12 Jahren immer in der Ferienwoche vor Ostern in eine Jugendherberge in der Umgebung, um dort gemeinsam ein Ferienprogramm mit Ausflügen, Spiel und Spaß zu verbringen. In diesem Jahr war das Ziel die Jugendherberge in der Festung Ehrenbreitstein über Rhein und Mosel mit einem wunderschönen Ausblick von oben über das Deutsche Eck. Mit 17 Jungen und Mädchen und dem Betreuerteam ging es am ersten Tag zum Deutschen Eck, in der Koblenzer Innenstadt wurde die Eisdiele besucht und man schwebte in der Seilbahn über den Rhein. Das war spannend, genauso wie die Führung über das Festungsgelände, bei der ein „Oberbrandmeister“ in traditioneller Uniform über das Leben und die Ausrichtung der Festung Ehrenbreitstein berichtete. Im Zoo Neuwied wurden große und kleine Tiere bestaunt und ein Sonnentag genossen. Mit Freude ging es nachmittags auf einen Abenteuerspielplatz und am letzten Abend der Freizeit in den Discoraum, der mit seiner Lichtanlage und Musik eine schöne Ferienwoche abrundete. Wir freuen uns wieder auf das nächste Jahr: Das Ziel und der Termin mit Anmeldedaten werden auf der Homepage und im Gemeindebrief November bekannt gegeben.
AZ

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Rückblick Konfi-Freizeit

Die Konfi-Freizeit

Bei unserer Konfifahrt vom 1. bis zum 3. März 2024 waren wir in der Jugendherberge Panabora in Waldbröl im Oberbergischen Kreis. Das Gelände der Jugendherberge war wunderschön mit vielen Freizeitmöglichkeiten wie einem Volleyballplatz und einem Baumwipfelpfad. An dem Wochenende haben wir uns mit unserem Glauben auseinandergesetzt, indem wir Glaubensarmbänder gestaltet haben, uns mit unserem Glaubensbekenntnis beschäftigt haben sowie unsere Konfirmationssprüche ausgesucht haben. Die Konfirmationssprüche haben wir auf gestalteten Kacheln verewigt. Auf dem Baumwipfelpfad konnten wir eine beeindruckende Aussicht genießen. Am letzten Abend veranstalteten wir einen Spieleabend. Den Tag darauf bereiteten wir in verschiedenen Gruppen unseren Vorstellungsgottesdienst vor, den wir dann zusammen feierten. Alles in allem war die Fahrt ein sehr schönes Erlebnis, das uns lange in Erinnerung bleiben wird.
Felicitas, Gesa, Inga, Elena und Marie

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Kampagne Erlassjahr

Kampagne Erlassjahr: Kölner Kette am 18. Juni 2024

„Mehr als eine Milliarde USDollar pro Tag zahlten die Staaten des Globalen Südens an ihre Gläubiger, heißt es in einem Report des katholischen Entwicklungshilfswerks Misereor und des Entschuldungsbündnisses „erlassjahr.de“. Danach befinden sich 55 Prozent von insgesamt 152 untersuchten Ländern in einer kritischen oder sehr kritischen Lage. Vor der Corona-Pandemie waren es den Angaben zufolge 37 Prozent. Der Bericht verweist zudem auf Erhebungen der Vereinten Nationen, nach denen mehr als 3,3 Milliarden Menschen in Nationen leben, die mehr für die Begleichung von Schulden und Zinsen als für Bildung und Gesundheit ausgeben.“ So lautet die Meldung des Deutschlandfunks am 4. April 2024. Das Bündnis „erlassjahr.de“ arbeitet seit über 25 Jahren an der Entschuldung. Die Bundesregierung, sowie andere Staaten und die Weltbank unterstützen ein Staateninsolvenzverfahren. Aber trotzdem geht es nicht voran. Deshalb will „erlassjahr.de“ an die erfolgreiche Menschenkette 1999 vor dem G8- Gipfel anknüpfen und am 18. Juni dieses Jahres in Köln mit einem Aktionstag aufmerksam machen. Wir können alle mit dazu beitragen, dass die über 3,3 Milliarden betroffenen Menschen wieder in einem zu Sozialleistungen und Bildung fähigen Staat leben können. Gerade in der jetzigen Zeit sollten wir erkannt haben, wie wichtig internationale Solidarität ist. Machen Sie mit! Unterlagen und Einzelheiten finden Sie im Gemeindezentrum oder auf www.erlassjahr.de.
Uwe Günther, Mitglied des Leitungsteams des Ausschusses für Partnerschaft und weltweite Ökumene des Evangelischen Kirchenkreises Bonn

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Buchvorstellung

Vierzehn Tage: Margaret Atwood and Douglas Preston (Hrsg.)

Ein Loblied auf das Leben, die Menschlichkeit und die Gemeinschaft Wir befinden uns in einem großen New Yorker Mietshaus: unzählige Parteien, Anonymität und eine riesige Dachterrasse. Auf genau dieser treffen die Bewohner aufeinander. Warum? Weil es der April des Jahres 2020 ist und sie sich mitten in einem Lockdown befinden, in dem das Dach ihres Hauses die einzige Chance auf ein Stückchen Freiheit ist. Anfänglich zufällig, versammeln sie sich nach einiger Zeit jeden Abend, um Geschichten zu hören, die sie sich gegenseitig erzählen und die sie zu einer ganz unerwarteten Gemeinschaft werden lassen, die ihnen Halt gibt und Hoffnung aufkeimen lässt. Mich hat dieses Buch aus mehreren Gründen tief beeindruckt. Die Geschichten, die erzählt werden, sind so tiefsinnig, feinfühlig, spannend und anrührend, dass ich gar nicht bei der letzten ankommen wollte. Ich hätte noch viele Kapitel auf diesem Dach verbringen können, um all den schönen Worten zu lauschen und mich mit all den Erzählenden anzufreunden, vielleicht eine Wohnung in ihrem Haus zu beziehen. Auch die Entstehungsgeschichte dieses Buches fasziniert, beeindruckt und rührt mich sehr: 36 Autor*innen schreiben gemeinsam an einem Buch. Sie kommen aus allen möglichen literarischen Gattungen, sind zwischen 30 und 80 Jahren alt, haben vollkommen unterschiedliche kulturelle, politische, soziale und religiöse Hintergründe. Margaret Atwood hat mit der Auswahl der Autor*innen eine exzellente Wahl getroffen und dieses Schreibprojekt ganz offensichtlich mehr als grandios geleitet. Douglas Preston, den die meisten vermutlich mit Kriminalromanen in Verbindung bringen, hat eine warmherzige, witzige und spannende Rahmenhandlung geschrieben. Und jeder einzelne der 34 Geschichtenschreiber*innen hat einen unglaublich guten Job gemacht. Für mich ist Vierzehn Tage ganz klar ein Herzensbuch dieses Frühjahres.
Jenny Jung

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Rückblick Lesung

Premierenlesung eines Sommerromans in der Friedenskirche: Veranstaltung der Buchhandlung Jost

Einen heiteren und persönlich gestalteten Leseabend konnten die Besucherinnen und Besucher bei der Premierenlesung von „Sommerglück auf Sylt“ durch die Autorinnen Stephanie Jana und Ursula Kollritsch in der Friedenskirche erleben. Es war ein schöner Anlass, da bereits vor 10 Jahren der erste Roman „Das Jahr des Rehs“ eine Premierenlesung durch die Buchandlung Jost in Bonn hatte und hier ein Jubiläum gefeiert werden konnte. Das Presbyterium freut sich, dass weitere Lesungen in der Friedenskirche durch die Buchhandlung Jost stattfinden werden. Die Termine werden auf der Homepage und über Plakate bekannt gegeben.
AZ

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