Hallo, ich bin die Neue!

Unsere Vikarin Merle Niederwemmer

  • Merle Niederwemmer (Vikarin)

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Merle Niederwemmer, ich bin 29 Jahre alt und seit dem 1. April Vikarin in Ihrer Kirchengemeinde.
Doch was ist das, Vikarin oder Vikariat?
Gerne sage ich, dass das Vikariat das Referendariat für angehende Pfarrpersonen ist. Den theoretischen Teil dieser Ausbildung habe ich mit meinem ersten theologischen Examen im März diesen Jahres abgeschlossen, zuvor habe ich viele Jahre in Bonn Theologie studiert.
Für die praktische Ausbildung komme ich nun in Ihre Gemeinde. Ich werde Andachten gestalten, im Gottesdienst mitwirken, selber predigen, Besuche übernehmen und immer zwei offene Ohren für Ihre Anliegen haben. In dieser Zeit wird Pfarrerin Graner meine Mentorin sein.
Obwohl Sie jetzt bereits meinen Text im Gemeindebrief/auf der Homepage lesen, werden Sie mich wahrscheinlich noch nicht so häufig in der Gemeinde treffen. Denn bis zum Herbst bin ich erstmal in der Michaelschule eingesetzt und werde dort Evangelische Religionslehre unterrichten. Bereits in den Sommerferien werden wir uns dann bei verschiedenen Veranstaltungen über den Weg laufen.
Ob ich direkt wusste, dass ich Pfarrerin werden mag?
Nein, bis dahin hat es fünf Semester Lehramtsstudium gebraucht, um dann zu merken: Theologie ist spannender als ich gedacht hätte. Und viel wichtiger: es berührt mich mehr, als ich erwartet habe.
Meine Eltern luden, als ich 7 Jahre alt war, den Pfarrer ein, mit dem ich mich dann über das Thema Taufe unterhielt. Am Ende des Gesprächs stand ein Tauftermin und meine Reise mit Gott* begann.
Während meines Studiums war es mir immer ein besonderes Anliegen, bereits in Gemeindearbeit hineinschnuppern zu können. In der Hardtberggemeinde koordinierte ich das Gemeindezentrum in Medinghoven. Im Ev. Forum war es meine Hauptaufgabe, Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Besonders viel Freude und Leidenschaft habe ich in die Gestaltung des „Bonner Diversity Slams“ gesteckt. Queere Personen standen auf einer kleinen Bühne vor der Kreuzkirche und trugen lyrische, gesellschaftskritische Texte vor.
Es war immer ein buntes Fest, voller schöner Begegnungen.
Es ist mir in meiner Arbeit in der Kirche wichtig, marginalisierten Menschen, Menschen, die das Gefühl haben vom Gemeindeleben ausgeschlossen zu sein, Menschen, die sich von der Institution Kirche diskriminiert fühlen, zu zeigen: Die Türen sind offen – auch für dich!
Vor Gott spielen Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Herkunft keine Rolle!
Ich würde mich freuen, durch verschiedene Veranstaltungen diese Botschaft weiter nach außen tragen zu können und bin dankbar für Ihre/Eure Ideen hierzu!
Über eine Mail an: merle.niederwemmer@ekir.de freue ich mich jederzeit!

Gerne komme ich mit Ihnen/Euch ins Gespräch und freue mich, wenn Du/Sie einfach auf mich zukommst/zukommen.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit!

Bis zum Herbst wünsche ich allen einen wunderbaren Sommer, in schweren Zeiten Halt, in guten Zeigen die Freude zu teilen, laue Sommernächte und vor allem Segen.

Merle (Niederwemmer)